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Octoxinol-9 im Grippeimpfstoff von Pasteur

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SchwachSuper 
Octoxinol-9 im Grippeimpfstoff von Pasteur

von Rüdiger Wirsing

Ich habe mal in den Beipackzetteln der Impfstoffe gestöbert und dabei folgendes entdeckt:
In dem Grippeimpfstoff von 2007/2008 der Firma Paseur ist der Wirkstoff Octoxinol-9 enthalten.

Auch in dem Impfstoff Pandemrix gegen die Schweinegrippe ist Octoxinol enthalten !!

Hier mal die Definition in Wikipedia:

Laut den chemischen Eigenschaften ist dieser Stoff "gesundheitsschädlich".


Auszug aus Wikipedia:

Octoxinol-9, auch Triton X-100, ist ein p-tert-Octylphenol-Derivat

mit einer Polyethylenglykol-Seitenkette, aus 9–10 Ethylenoxid-Einheiten.
Es ist ein nichtionisches Tensid aus der Gruppe der Octylphenolethoxylate.
Triton X-100 kann das Schmelzverhalten von DNA-Doppelsträngen verändern.
Triton X-100 findet als Detergens seine Anwendung in der Biochemie. Da es
Proteine im Gegensatz zu SDS nicht denaturiert, wird es benutzt, um
Membranproteine in ihrer nativen Konformation aus Membranen herauszulösen.
Weiterhin wird es als Antihydrotikum (schweißhemmender Wirkstoff)
verwendet.

Ende des Zitates.

Hier nun weitere Informationen, die ich dazu gefunden habe:

Zuerst ein paar Begriffserklärungen:

Tensid: in Waschmitteln verwendete Stoffe, die die Oberflächenspannung an den Grenzflächen sich berührender Stoffe verändern.

Detergens: In der Biochemie verwendeter Begriff für ein Tensid.

native Konformation: natürlicher Zustand, nicht denaturiert.


Erklärungen zu den Aussagen der Chemikalie:

Triton X-100 kann das Schmelzverhalten von DNA-Doppelsträngen verändern.

Das Schmelzverhalten gibt an, bei welcher Temperatur sich der DNA-Doppelstrang auftrennt.
Das wird in der Analytik eingesetzt.

Triton X-100 findet als Detergens seine Anwendung in der Biochemie.

Ein Detergens verändert die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten. Das wird z.B. bei Spülmitteln und Waschmitteln eingesetzt, damit Wasser auch fettige Substanzen ablösen kann.
Wird das in unsere Grundsubstanz gespritzt, verändert sich also die Oberflächenspannung dieser, was zur Folge hat, dass die Benetzung der Zellen sich verändert.
Jede einzelne Körperzelle, wir haben ca. 70 Billionen (7 x 1013 = 70.000.000.000.000) davon, ist von dieser Grundsubstanz, durch die sie ernährt wird, umgeben.

Da es Proteine im Gegensatz zu SDS nicht denaturiert, wird es benutzt, um
Membranproteine in ihrer nativen Konformation aus Membranen herauszulösen.


Wir sehen hier einen Querschnitt einer Zellmembran.
Blau gekennzeichnet sind die Membranproteine.
Die Membranproteine haben alle ganz bestimmte Aufgaben. Die Oberflächenproteine z.B. sind nicht stationär, sondern dienen als Transportmittel und der Informationsübertragung.
Werden Proteine aus der Zellmembran herausgelöst, bedeutet das praktisch den Tod oder die Entartung der Zelle, da nicht mehr alle lebenswichtigen Aufgaben erfüllt werden können.


Cellmembran.jpg


Was sind Membranproteine? ( aus Wikipedia )

Ein Membranprotein ist ein in die Lipidschicht einer Biomembran eingelagertes oder dieser aufgelagertes Protein. Oftmals sind diese Proteine globulär, das heißt, sie haben eine klobige, annähernd kugelförmige Gestalt. Sie können als Transmembranproteine die Doppellipidschicht der Zellmembran vollständig durchziehen und auch eine Art Tunnel bilden. Membranproteine übernehmen meist wichtige physiologische Aufgaben, z. B. als Zelladhäsionsmoleküle, Translokasen oder Rezeptoren von Signalwegen.

Zu den so genannten integralen Membranproteinen gehören die Transmembranproteine und die membranständigen Proteine.

Beispiele sind Porine (z. B. Aquaporine, wichtig für den Wasser- und Energiehaushalt) und Lichtrezeptoren wie Bakteriorhodopsin.

Funktionen:

Transport
Enzymaktivität
Signalübertragung
Zellverbindung
Zell-Zell-Erkennung
Verankerung am Cytoskelett und extrazellulärer Matrix


Ende Wikipedia.

Durch die Herauslösung von Membranproteinen kann also der Transport von lebensnotwendigen Stoffen unterbunden werden, Enzyme blockiert werden, Informationswege abgeschnitten werden, Zellverbindungen aufgelöst werden, usw. usw.


Zusätzlich habe ich noch in „Neues Rezeptur-Formularium“ der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände folgende Informationen gefunden:

2 Bezugsquellen

Bezugsquellen für Octoxinol 9 bzw. Octoxinol 10 als Rezeptursubstanz mit validem Hersteller-Analysenzertifikat gemäß § 6 ApBetrO sind, im Gegensatz zum struktur-verwandten Nonoxynol 10 beziehungsweise Nonoxynol 14, derzeit nicht bekannt, so dass sich die Verwendung in Rezepturen praktisch verbietet.

3.1 Verwendungsbeschränkungen und Risiken

Für die meisten Anwendungsbereiche sind die biologisch nur schwer abbaubaren verzweigtkettigen ethoxylierten 4-Alkylphenole, die Octoxinole und die strukturverwandten Nonoxinole, aus ökologischen Gründen verboten. Außerdem ist die estrogene Wirkung der 4-Alkylphenole, die als biologische Abbauprodukte entstehenden, aktuell in der Kritik (1, 4)

Nachzulesen unter:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/fileadmin/nrf/PDF/1-Octoxinol.pdf

Ich denke, dass die beiden letztgenannten Punkte keiner Erklärung bedürfen.

Ich frage daher:

Was hat diese Chemikalie, Octoxinol 9, in einem Impfstoff zu suchen?
Will man damit dauerhafte Genschäden provozieren? (Krankheiten sind gut fürs Geschäft)
Was bewirken die „estrogenen (hormonellen) Wirkungen“ der Abbauprodukte?
Niemand kann es sagen!

Das muss auch den Zulassungsbehörden bekannt sein!