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und wieder ist Grippesaison

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Liebe Leserin, liebe Leser

Die Grippesaison nähert sich mit grossen Schritten und - was für ein Glück - das Nasalflu Impfspray gegen die Grippe hat der Hersteller vom Markt genommen. Es werden in der Schweiz, das Ausland wurde mit diesem Produkt noch nicht beglückt, viele auf eine „leichte Grippe", welche den ganzen Winter, manchmal mit Gesichtslähmungen begleitet, anhält, verzichten müssen. Auch hier haben wir es mit dem Glauben an die Schutzwirkung der Impfung zu tun. „Die Sache mit dem Impfglauben", ein Beitrag von Dr. Loibner in dieser Ausgabe, ist lesenswert.

Wieso glauben wir, ohne zu wissen? Ist es Bequemlichkeit, die eigene Verantwortung an andere abzutreten? Die überwiegende Mehrheit glaubt noch immer, dass die Schulmedizin uns als einzige nachhaltend heilen kann und gesund erhält. Auch an die heutige Wissenschaft und deren Errungenschaften, ohne besseres Wissen, wird volles Vertrauen geschenkt. Warum? Weil die wirklichen Zustände in der heutigen Wissenschaft und deren Strukturen vielen nicht geläufig sind. Die bedenkliche Tatsache, dass auch in der Wissenschaft, mangels eindeutiger Beweise, an vieles geglaubt wird, ist der Allgemeinheit kaum bekannt. Das gilt ganz besonders für die gegenwärtige Schulmedizin mit ihren dogmatischen, zunftartigen Strukturen. Es lohnt sich deshalb die aktuellen Zustände in der Wissenschaft und die dort geltenden Gepflogenheiten etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Auf ein Elektronenmikroskop kann hier getrost verzichtet werden, das sieht man auch mit blossem Auge und gesundem, nicht manipuliertem, Verstand mehr als genug.

Allgemein wird geglaubt, dass jede neue Errungenschaft oder Erkenntnis, ganz besonders solche zum Wohle der Menschheit, automatisch akzeptiert und angewendet wird. In der Wirklichkeit wird nur ein verschwindend kleiner Protzentsatz der neuen Entdeckungen und Entwicklungen realisiert und genutzt. Vieles wird, aus rein merkantilen Interessen, durch die betroffenen Wirtschaftskreise verhindert, aber bei weitem nicht alles. Eines der grössten Hindernisse, für die Nutzbarmachung jeder neuen Idee, ist das eigentliche System der heutigen akademischen Wissenschaften als solche. Die neuen wissenschaftlichen Arbeiten, auch wenn es sich um epochale Entdeckungen handelt, werden nur akzeptiert, wenn diese durch anerkannte orthodoxe akademische Grossen getragen und in wichtigen wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert werden. Deshalb spielen diese Zeitschriften eine Schlüsselrolle und entscheiden, mit der Veröffentlichung oder Ablehnung einer Arbeit, ob diese „anerkannt" wird oder nicht. Es sind nicht unbedingt die Pharma, oder andere Industrien, Institutionen oder Interessengruppen, welche diese Publikationen beeinflussen. Diese unterliegen auch handfesten wirtschaftlichen Zwängen. Sie können sich nicht leisten die Leserschaft, damit auch indirekt die Inserenten, zu verlieren. Sie sind abhängig von ihrer Leserschaft. Das sind mehrheitlich orthodoxe und „gläubige" Akademiker. Sie müssen auch auf ihre Reputation als „seriöse" Publikation achten, deshalb können sie es sich nicht leisten, zu kontroverse Beiträge anzunehmen. Als Resultat wird alles was der orthodoxen akademischen Ansicht widerspricht, durch verlagseigene „Experten", selbstverständlich anerkannte Akademiker, abgelehnt. Damit wird auch die beste Entdeckung als zweifelhaft und unseriös abgestempelt und verschwindet in der Versenkung.
Der betroffene Wissenschaftler hat nur zwei Möglichkeiten, er fügt sich dem Zwang des wissenschaftlichen Establishments, oder er wird in eine Art der Illegalität vertrieben - exkommuniziert. Mit der Zeit schwindet die Hoffnung, doch sein Werk in einem angesehenen Blatt kund zu tun. Das Naheliegende ist dann ein Buch zu schreiben oder, falls sein Thema für die breite Öffentlichkeit verständlich ist, sich an die Medien zu wenden. Die Medienbeachtung ist sehr kurzlebig und kann selten zum Durchbruch verhelfen. Als Resultat wird er in wissenschaftlichen Kreisen erst richtig abgewertet. Seine akademische Reputation sinkt weiter, er wird zum Aussenseiter. Ducken und sich Anpassen ist eine Möglichkeit, oder, falls er es sich finanziell leisten kann, was selten vorkommt, wird er zum „freien" Forscher. Seine Kollegen mögen dann privat grosses Interesse und Achtung für seine Errungenschaft haben, die Akzeptierung durch das „akademische System" ist äusserst selten.
Ein Beispiel dafür ist die Postulation von Dr. Zoebl über das bakteriozentrische und humanozentrische Weltbild in dieser Ausgabe. Eine logisch erscheinende und faszinierende Idee. Für unsere akademische „Main Stream" Gesellschaft bestimmt ein Stein des Anstosses. Welcher hochangesehene Professor an einer bekannten Universität oder Institut ist willens, mit seinem Team, diese Idee weiter zu verfolgen, zu erforschen? Keiner ist bereit, das was man ein Leben lang gelehrt und geglaubt hat, mit allen Konsequenzen welche daraus resultieren, als Irrtum zu erklären. Zu viele Annehmlichkeiten, finanzielle Sicherheit, Reputation und Achtung gibt man nicht leicht auf.
Es war nicht immer so. Vor etwa hundert Jahren hatten die innovativen Forscher bei weitem bessere Möglichkeiten, ihre Ideen zu verwirklichen, als die heutigen. Ein Beispiel dafür ist Nikola Tesla. Seine epochalen Entdeckungen wurden durch private Sponsoren gefördert und ermöglicht.
Die geschilderten akademischen Strukturen in der Wissenschaft, ganz besonders in der Schulmedizin, erklären warum noch immer bedenkenlos geimpft wird. Jede Impfung ist schädlich, keine gewährleistet den versprochenen Schutz. Die Wissenschaftler sind freiwillige und sehr „gläubige" Helfer, welche den Irrtum am Leben erhalten. In Anbetracht des Notstandes in unserer Schulmedizin, es wird mehr geschadet als geheilt, müssen dringend die starren zunftartigen Strukturen beseitigt und die Ausbildung für andere bewährte Heilungsmethoden geöffnet werden.
Die Medizin ist leider eines der vielen Probleme, welche zu lösen sind. Die Umweltproblematik, Energie, einseitiges staatlich kontrolliertes und reglementiertes Schulsystem, angeschlagene Familienstrukturen, zweifelhafte Errungenschaften der Konsumgesellschaft, Verfall der moralischen und ethischen Werte, das geht uns alle an. Wir alle sind gefragt, um diesen Missstand zu beseitigen. Wir in der Schweiz, mit den Möglichkeiten unserer direkten Demokratie, haben eine handfeste Möglichkeit auch nachhaltige Veränderungen, als Beispiel für andere Länder, zu verwirklichen.
Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Herbstzeit, einen besinnlichen Advent, gesegnete Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr.


Ihr Vlado Petek-Dimmer

Gefunden unter: http://members.internettrash.com/medwiss2/dimmer.html